Die richtigen Pinsel und Farbrollen

Eine Hand hält eine kleine Farbrolle mit rotem Griff und streicht einen weißen Türrahmen. Rolle und Türrahmen sind mit weißer Farbe bedeckt.

Für ein gutes Arbeitsergebnis benötigt man hochwertige Pinsel, Farbroller und Flächenstreicher. Welches Malerwerkzeug am besten für Ihr Projekt geeignet ist, erfahren Sie in diesem bauSpezi-Ratgeber. Malerpinsel   Flachpinsel   Dieser flache Pinsel besteht meistens aus Natur- oder Kunststoffborsten und ist von 2,5 cm bis 10 cm erhältlich. Wenn Sie kleine Flächen mit lösungsmittelhaltigem Lack streichen möchten, dann ist ein Flachpinsel die beste Wahl. Auch Lasieren ist mit einem Flachpinsel möglich.   Fassadenpinsel   Bei dem Fassadenpinsel kommen Polyester- oder Chinaborsten auf einer Breite von ca. 5 cm bis 7,5 cm zum Einsatz. Wie der Name schon sagt, ist er im Fassadenanstrich unschlagbar, aber auch im Innenbereich kann er zum Einsatz kommen. Der Fassadenpinsel eignet sich sowohl für wasserlösliche als auch für lösungsmittelhaltige Farben.   Plattpinsel   Für Ausbesserungsarbeiten an sehr schwer erreichen Stellen ist der Plattpinsel sehr gut geeignet. Durch sein superflaches Design und seine dichten Borsten kommt man in jede Ecke.   Flächenstreicher   Neben Farbrollen können für große Flächen auch Flächenstreicher zum Einsatz kommen. Vor allem auf anspruchsvollen Untergründen haben Flächenstreicher gegenüber Farbwalzen einen Vorteil.   Ringpinsel   Der Ringpinsel ist der richtige Pinsel für Holz- und Lackierarbeiten. Möbelstücke mit Winkeln oder Nuten lassen sich jedoch nicht präzise mit einem Ringpinsel streichen.   Heizungspinsel   Der Heizungspinsel eignet sich ideal für schwer erreichbare Flächen, wie z.B. bei der Heizung. Der Heizungspinsel ist flach und hat einen abgewinkelten Bürstenkopf.   Fensterpinsel   Mit seinem schräg zugeschnitten Borstenkopf ermöglicht der Fensterpinsel präzise und saubere Arbeiten am Fensterrahmen.   Mit seinem schräg zugeschnitten Borstenkopf ermöglicht der Fensterpinsel präzise und saubere Arbeiten am Fensterrahmen.   Einen Lasurpinsel erkennt man an seinen längeren Borsten aus Synthetik. Diese schaffen ein ebenes Ergebnis bei der Lasur. Für größere Flächen sollte ergänzend noch eine Lasurrolle zum Einsatz kommen.  Farbrolle   Langflorrollen   Zum Streichen von groben Untergründen, wie z.B. Raufasertapete oder verputzte Wände, ist eine Langflorrolle mit flauschiger Oberfläche besonders geeignet. Die saugfähige Langflorrolle sorgt dafür, dass genügend Farbe auf dem unebenen Material aufgetragen wird.   Kurzflorrolle   Diese Farbroller eignen sich besonders für glatte Untergründe, zum Lackieren oder für Lasuren.    Teleskop-Farbroller   Die lange Teleskop-Farbrolle ist besonders beim Decken-Anstrich hilfreich.   Mini-Malerrolle   Diese kleine, handliche Rolle empfiehlt sich für kleine Flächen und Räume. Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Malerzubehör sowie Farben, Lacken und Lasuren. Unsere bauSpezi-Fachberater vor Ort beraten Sie gerne für Ihr nächstes Projekt.

Die richtige Schraube

Auf einer Holzoberfläche liegt ein Haufen silberner Schrauben verstreut, daneben liegt ein schwarz-gelber Schraubenzieher.

Kreuzschlitz-, Torx- oder Schlitzschrauben: Für jeden Zweck gibt es eine passende Schraube. Die Auswahl ist groß. In unserem bauSpezi-Schrauben-Ratgeber erfahren Sie, worin sich die Schrauben unterscheiden und welche Schraube für welche Anwendung die Beste ist.   Metallschrauben   Metallschrauben sind metrische Schrauben, die ein stumpfes und flaches Gewinde auszeichnet. Zur Befestigung wird ein Gegenstück (z.B. eine Mutter) benötigt. Metrische Schrauben sind immer ISO- oder DIN-genormt. Zu den metrischen Schrauben gehören z.B. Maschinenschrauben, Zylinderschrauben, Schlossschrauben oder Senkschrauben.   Holzschrauben   Diese konisch geformten Schrauben weisen eine scharfe Spitze auf und schrauben sich ihr eigenes Gegengewinde in das Holz. Es wird kein Gegenstück benötigt. Bei der Holzschraube ist der Name Programm. Diese Schraube kommt beim Holzbau zum Einsatz. Zu den Holzschrauben gehören z.B. Terrassenschrauben, Spanplattenschrauben, Justierschrauben, Sechskant-Holzschrauben, Pfostenverbinderschrauben oder Fensterschrauben (Rahmenschraube).   Blechschrauben   Rein optisch ähneln Blechschrauben den Holzschrauben. Im Gegensatz zu Holzschrauben verfügen diese Schrauben aber über ein gehärtetes Spezialgewinde. Anders als bei der Holzschraube muss bei dieser Schraube vorgebohrt werden, außer sie ist mit einer Bohrspitze versehen. Blechschrauben eignen sich bestens für die Verschraubung von Blechen und Kunststoff.   Universalschrauben   Universalschrauben sind vielseitig und für fast alle Werkstoffe einsetzbar Der Schraubenantrieb   Schlitzschrauben   Der Klassiker unter den Schrauben. Für hohe Drehmomente ist der Flachschlitz-Antrieb allerdings nicht geeignet, da dieser Schraubenantrieb wenig Halt bietet und somit das zu verschraubende Material beschädigen könnte.   Kreuzschlitzschrauben   Der Kreuzschlitzantrieb hat eine wesentlich bessere Kraftübertragung als die normale Schlitzschraube. Was viele nicht wissen: Es gibt zwei verschiedene Arten von Kreuzschlitzschrauben. Hierbei unterscheidet man zwischen dem “Kreuzschlitzkopf Philipps (P/PH)” und dem “Kreuzschlitzkopf Pozidriv (PZ)” Der Philipps-Kreuzschlitz-Antrieb besitzt eine selbstanziehende Funktion. Die Weiterentwicklung ist der Pozidrivantrieb. Er hat zusätzliche sternförmige Einkerbungen im Schraubenkopf, was eine noch bessere Kraftübertragung garantiert und seitliches Abrutschen verhindert. Der Pozidriv zählt zu den Schnellmontage-Schrauben, da mit wenig Gegenkraft schnell und einfach geschraubt werden kann. Der Pozidrivantrieb findet meistens bei Holz Anwendung.   Innensechskantschrauben (Inbus)   Dieser Schraubenantrieb hat ebenfalls eine sehr gute Kraftübertragung.   Außensechskantschrauben   Nicht nur optisch überzeugt der Außensechskantantrieb, sondern dieser Schraubenantrieb ist bekannt dafür, dass große Drehmomente übertragen werden können.   Innensechsrundantrieb (Torx, T)   Der Torx ist sowohl bei Profis als auch bei Heimwerkern aufgrund seines sehr hohen Drehmoments sehr beliebt. Er hat somit eine viel bessere Kraftübertragung als alle anderen Antriebe, was besonders materialschonend ist.

Tapetenkauf-Ratgeber

Ein lächelnder Mann und eine lächelnde Frau renovieren. Der Mann hält eine Tapete vor eine weiße Wand, die Frau hält eine Tapetenrolle und ein Farbmuster in der Hand. Beide wirken glücklich und engagiert.

Raufaser-, Vlies- oder Vinyltapete? Alles, was Sie bei Ihrem Tapetenkauf beachten müssen, erfahren Sie in unserem bauSpezi-Tapetenratgeber.   Raufasertapete   Die beliebteste Raufasertapete erhält Ihre charakteristische Optik durch eingearbeitete Holzfasern. Durch die Körnung lässt sich die Raufasertapete sehr gut, auch mehrmalig, überstreichen und ist besonders robust.   Papiertapete   Die Papiertapete besteht aus mehreren (duplierten) Papierschichten. Die oberste Schicht der Papiertapete ist oft bunt bedruckt und auch geprägt. Sogenannte Duplextapeten habe eine hochwertige zweitägige Prägung.   Textiltapete   Textiltapeten sind Tapeten, deren Oberfläche aus Textilien besteht. Textiltapeten verbreiten besonders in großen Räumen ihren Charme.   Fototapete   Die Fototapete ist meist eine Papier- oder Vliestapete, welche digital mit großflächigen Bildern bedruckt wird.   Vliestapete   Die Vliestapete ist besonders gut für Anfänger geeignet, da sie sich sehr einfach tapezieren lässt. Diese Tapete hat als Trägermaterial ein hochwertiges Spezialvlies, welches nicht mit Kleister vorab eingeweicht werden muss, sondern der Kleister direkt auf die Wand aufgebracht werden kann. Auch das Entfernen der Vliestapete geht einfach und rückstandslos von der Hand.   Vinyltapete   Die Vinyltapete ist eine beschichtete Papiertapete. Diese mit Vinyl überzogene Tapete überzeugt nicht nur mit einer attraktiven Optik, sondern ist auch besonders für Feuchträume oder stark beanspruchte Wände geeignet. Tapetensymbole Damit man sich schnell ein Überblick über die Eigenschaft einer Tapete verschaffen kann, sind diese mit Symbolen der Euronorm (DIN EN 235) gekennzeichnet. Wir erklären Ihnen im Überblick die Bedeutung der verschiedenen Tapetensymbole: Lichtbeständigkeit der Tapete Ausreichend lichtbeständig Befriedigend lichtbeständig Gut lichtbeständig Sehr gut lichtbeständig Ausgezeichnet lichtbeständig Verarbeitung der Tapete Tapete einkleistern Wand einkleistern Wand einkleistern Pflege der Tapete Wasserbeständig Waschbeständig Hochwaschbeständig Scheuerbeständig Scheuerbeständig Hoch scheuerbeständig Ansatz des Tapetenmusters Ansatzfrei Gerader Ansatz Versetzer Ansatz Sonstige Tapetensymbole Restlos trocken abziehbar Restlos trocken abziehbar Nass entfernen Doppelnahtschnitt Stoßfest Stoßfest Der richtige Kleister Wichtig beim Tapetenkauf ist auch der richtige Kleister für die passenden Tapete: Normalkleister ist für Papiertapeten geeignet. Spezialkleister muss für Raufaser- oder Strukturtapete verwendet werden. Kraftkleister ist universell einsetzbar. Vliestapetenkleister eignet sich für Vliestapeten   Einkaufsliste für das Tapezieren   Neben den Tapeten Ihrer Wahl benötigen Sie für ein erfolgreiches Tapezieren Ihrer Wände folgende Materialien: Kleister Abdeckvlies Abdeckfolien Klebeband Tiefengrund Eimer Quast Malerbürste Tapeziertisch Zollstock Cuttermesser Schere Wasserwaage Tapetennahtroller Leiter Alles, was Sie zum Tapezieren benötigen finden Sie natürlich in unserem bauSpezi Baumarkt in . Gerne beraten wir auch rund um das Thema Tapeten und Tapezieren.

Der richtige Bohrer

Nahaufnahme mehrerer goldfarbener Bohrer, die ordentlich in einer Schale angeordnet sind, mit einigen metallisch silbernen Bohrern vorne; über den Bohrern sind teilweise Metallteiler sichtbar.

Welchen Bohrer für welches Material? Viele unerfahrene Heimwerker kennen das Problem: Welchen Bohrer verwende ich für welches Material? So zahlreich die Anwendungsgebiete für Bohrer sind, so umfangreich ist auch das Angebot an unterschiedlichen Bohrern. In diesem bauSpezi-Ratgeber erklären wir Ihnen die wichtigsten Bohrerarten und Ihre Anwendungsbereiche. Der richtige Bohrer für Holz Egal ob Sie ein Loch in Weichholz, Hartholz, Spanplatten oder MDF-Platten bohren möchten: Für alle Holzwerkstücke sollte immer ein spezieller Holzbohrer aus Werkzeugstahl verwendet werden. Er zeichnet sich durch eine besonders scharfe Zentrierspitze aus, die ein präzises Bohrergebnis schafft. Der Holzbohrer schneidet erst den Rand und anschließend das Innenleben heraus, damit ein Ausreißen der Holzfaser vermieden wird. Das Schlangengewinde des Bohrers sorgt dafür, dass die Späne nach oben abtransportiert werden. Für das Bohren in Holz wird kein Bohrhammer oder eine Schlagbohrmaschine benötigt. Eine normale Bohrmaschine reicht vollkommen aus. Wenn Sie eine Schlagbohrmaschine verwenden, stellen Sie diese nicht auf Schlag ein. Der richtige Bohrer für Stein und Beton Ein Regal anbringen, die Wand verkleiden oder eine Deckenlampe montieren: Hierfür müssen Löcher in die Wand oder Decke gebohrt werden und dafür eignet sich am besten ein Steinbohrer. Steinbohrer weisen immer eine flache und breite Spitze auf. Für das Bohren in Stein oder Beton wird ein Bohrhammer oder eine Schlagbohrmaschine verwendet. Diese arbeitet sich nicht nur mit Drehungen durch das Material, sondern zertrümmert auch mit Vibration und Vor- und Zurückbewegungen den harten Untergrund. Der richtige Bohrer für Metall? Aluminium, Eisen, Kupfer, Stahl und Messing benötigen einen Metallbohrer. Dieser sollte auch für Kunststoff verwendet werden. Ein Metallbohrer ist ein Spiralbohrer aus hochlegiertem Werkzeugstahl (HSS = High Speed Steel). Für Edelstahl wird ein spezieller Edelstahl-Bohrer mit einer Beschichtung aus Nitrit oder Kobalt benötigt. Der Metallbohrer besitzt eine kegelförmige Spitze und sehr scharfe Schneiden. Achten Sie beim Bohren von Metall immer auf die Drehzahl. Ist diese zu hoch, fängt die Spitze des Bohrers an zu glühen. Bei uns im bauSpezi Baumarkt in finden Sie hierfür auch sogenannte Bohrpasten, die eine Überhitzung verhindern. Zusätzlich sollte der Bohrer regelmäßig aus dem Bohrloch gezogen werden, damit dieser sich etwas abkühlen kann. Genauso wie beim Bohren von Holz wird auch für Metall kein Bohrhammer oder eine Schlagbohrmaschine benötigt. Eine normale Bohrmaschine ist ausreichend. Wenn Sie eine Schlagbohrmaschine verwenden, stellen Sie diese nicht auf Schlag ein. Universalbohrer Für kleinere Reparaturen oder alltägliche Dinge benötigen Sie nicht immer gleich ein ganzes Bohrer-Set. Eine Auswahl an Universalbohrern reicht hier oft aus. Am besten sind Sets mit den Größen 5, 6, 8 und 10. Diese passen zu den gängigsten Dübeln und damit bewältigen Sie all die kleinen Projekte, die in Ihrem Haus anfallen. Universalbohrer eignen sich auch für Konstruktionen, die aus mehreren Materialien bestehen, wie z.B. Fachwerk-Wände (Mauern mit Holzbalken).

Der richtige Kleber – damit es hält!

Eine Person trägt Holzleim auf die Kante eines weißen Holzbretts auf und bereitet es vor, es mit einem anderen Stück auf einer Holzwerkbank zu verbinden.

Montagekleber Montage ohne Bohrmaschine und Löcher? Das hält? Na klar! Mit Montagekleber. Wer seine schönen Fliesen nicht zerstören möchte, der kann auf speziellen Kleber zurückgreifen. Verschiedene Klebesysteme ermöglichen einen festen Halt auf vielen verschiedenen Untergründen und machen somit Schrauben und Nägel oft überflüssig. Der Vorteil: Der Kleber lässt sich ganz einfach ohne Rückstände entfernen und es bleiben keine unschönen Bohrlöcher! Der Kleber eignet sich z.B. zum Anbringen von Badezimmer-Accessoires oder Spiegeln. Als Untergrund für die Klebemontage sind alle soliden Materialien, wie z.B. Fliesen, Glas, Metall, Holz, Beton, Naturstein und auch viele Kunststoffe geeignet. Nicht geeignet sind vor allem Tapeten, Putz oder auch lackierte Flächen. Wichtig ist auch, dass der Untergrund vorher entsprechend vorbereitet wird: Reinigen Sie die Oberfläche, so dass diese schmutz- und staubfrei ist. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche fettfrei ist. Zur Reinigung können Sie z.B. Nitroverdünnung verwenden. Lassen Sie die Oberfläche vollständig trocknen. Tragen Sie im Anschluss den Kleber dünn und gleichmäßig auf. Der Montagekleber benötigt ca. 12-24 Stunden, bis er vollständig ausgehärtet ist und Sie die Fläche vollständig belasten können. Bitte beachten Sie hierbei genau die Anleitung zu Ihrem gekauften Kleber. 2-Komponenten-Kleber Bei Arbeiten mit Metall erzielen Sie die besten Ergebnisse mit speziellen 2-Komponenten-Klebern. Der Kleber findet immer dann Anwendung, wenn eine starre Oberfläche verklebt werden soll. Auch Holz, Pappe oder Textilien verklebt der 2-Komponenten-Kleber sicher mit Metall. Der Kleber besteht aus zwei voneinander getrennten Massen. Diese werden miteinander vermischt und zügig aufgetragen, da der Klebestoff nur zeitlich begrenzt verwendet werden kann. Die maximale Klebkraft erreicht der Kleber nach einiger Zeit (temperaturabhängig). Beachten Sie auf jeden Fall die Anleitung zum Mischverhältnis der beiden Komponenten. Universalkleber In jeden gut sortierten Haushalt gehört ein Universalkleber. Die meisten Universalkleber / Alleskleber reichen vollkommen für anfallende Klebearbeiten im Haushalt aus. Universalkleber klebt Holz, Filz, Glas, Porzellan, Kunststoff, lackierte Flächen, Metall, Beton, Leder und noch vieles mehr. Auch kaputte Fliesen können mit Alleskleber im Handumdrehen repariert werden. Aber der Name täuscht. Einen Alleskleber für alle Materialien gibt es nicht, denn bestimmte Oberflächen erfordern Spezialkleber. Auf Kunststoff klebt dieser Kleber zum Beispiel nur bedingt. Nachteil am Universalkleber: Bei Feuchtigkeit und Hitze verliert er seine Klebkraft. Verwenden Sie den Kleber daher nur im Innenraum. Holzleim Der Name ist hier Programm. Holzleim eignet sich für die Arbeit mit z.B. Sperrholzplatten oder Holzpaneelen. Aber auch Gipskartonplatten lassen sich mit Holzleim miteinander verbinden. Wenn Holz geklebt wird, sollten Sie immer mit einer Schraubzwinge arbeiten, um so dauerhaft Druck auf die Klebestelle auszuüben. Nach ca. 30 Minuten ist Holzleim getrocknet und die Schraubzwinge kann gelöst werden. Unser bauSpezi-Tipp: Wenn Sie mit Kindern basteln, achten Sie darauf, dass der Holzleim auf Wasserbasis hergestellt wurde. Heißkleber Der Heißkleber ist vor allem bei Hobbybastlern sehr beliebt. Der Kleber eignet sich für hitzebeständige Materialien, wie z.B. Glas, Holz oder Stoff. Für den Heißkleber wird eine Klebepistole benötigt, in der Schmelzkleber-Sticks auf bis zu 200 Grad Celsius erhitzt werden. Achtung! Hier besteht bei falscher Handhabung Verbrennungsgefahr! Sekundenkleber Wenn es mal schnell gehen muss, dann kommt der Sekundenkleber zum Einsatz. Kleine Gegenstände aus Metall, Glas und Keramik sind für diesen Klebstoff kein Problem. Von der großflächigen Anwendung raten wir ab, da der Klebstoff zu schnell aushärtet. Unser bauSpezi-Tipp: Tube immer sehr gut verschließen, da der Sekundenkleber sofort mit der Luft reagiert. Damit Sekundenkleber möglichst lange verwendet werden kann empfiehlt es sich, diesen im Kühlschrank zu lagern. Kontaktkleber Sie möchten elastische Materialien wie Leder, Gummi oder Schaumstoff aneinanderkleben? Dann ist der Kontaktkleber, auch Kraftkleber genannt, der richtige Klebstoff. Der Kleber kann sowohl punktuell als auch großflächig aufgetragen werden. Nachdem der Klebstoff ausgehärtet ist, ist eine Korrektur, aufgrund seiner hohen Klebkraft, nicht mehr möglich. Checkliste: Dinge, die Sie im Herbst und Winter im Auto dabeihaben sollten Eiskratzer und/oder Scheibenenteiser Frostschutz für die Scheibenwaschanlage Starthilfekabel Taschenlampe Windschutzscheiben-Schutzfolie Decken (Für den Fall einer Panne oder eines Unfalls) Handschuhe, Mütze In höheren Regionen: Schneeketten Türschlossenteiser (nicht im Auto aufbewahren!)

Der richtige Holzschutz

Eine Nahaufnahme eines Pinsels, der Lack oder Beize auf eine Holzoberfläche aufträgt, wobei die Holzmaserung hervorgehoben wird und die Borsten glatte, glänzende Striche erzeugen.

Warum Holzschutz? Holz ist in der Natur durch seine Rinde gegen Wind und Wetter geschützt; als Baumaterial im Freien eingesetzt benötigt Holz besondere Pflege, um es vor Witterungseinflüssen zu bewahren. Eindringende Nässe ist der Hauptfeind des Holzes; sie wäscht Bestandteile aus und unterstützt die Bildung von Bläuepilzen; vermehrte Wasseraufnahme lässt Holz quellen und reißen. Bläuepilze verfärben Holz und verstärken die Feuchtigkeitsaufnahme; damit ist der Boden für Fäulnisbildung bereitet, die das Holz zerstört. UV-Strahlen zersetzen Holzoberflächen, machen sie faserig und lassen sie vergrauen. Arten des Holzschutzes   Konstruktiver Holzschutz   sollte immer an erster Stelle stehen; er umfasst alle Maßnahmen gegen eine Durchfeuchtung des Holzes:  Überdachungen, Abschrägungen, Tropfkanten als Schutz vor Regenwasser Hinterlüftung von Verschalungen und Dampfsperren gegen Kondenswasser Bodenabstand gegen Spritzwasser   Chemischer Holzschutz   dient dem Schutz vor Bläuepilzen, die den Anstrich verfärben und durch erhöhte Wasseraufnahme zur Zerstörung des Holzes beitragen. Heute verfügbare Produkte zum Schutz vor Bläue sind auf gesundheitliche Unbedenklichkeit und Umweltverträglichkeit geprüft und dienen durch den Erhalt des Holzes dem langfristigen Umweltschutz.   Physikalischer Holzschutz   wird von Produkten geleistet, die einen Schutzfilm auf dem Holz bilden oder eindringen und es imprägnieren; sie schützen so vor der Aufnahme von Feuchtigkeit und verhindern Dimensionsveränderungen durch Aufquellen.   Abbeizen   Abbeizer mit weichem Pinsel oder Roller satt auftragen und je nach Art und Dicke der zu entfernenden Farbschicht ca. 30 Minuten einwirken lassen. Gelöste Farbe mit einem Malerspachtel entfernen. Reste mit Drahtbürste beseitigen, evtl. mit Wasser nachwaschen. Zink vorbehandeln Oberfläche mit Zinkreiniger und einem Topf-Schwamm (Kunststoff) gründlich abwaschen. Den Schaum 10 Minuten einwirken lassen und gründlich mit klarem Wasser nachwaschen. Die Oberfläche sollte nach der Behandlung glänzen. Das richtige Holzschutz-Produkt auswählen   Grundierungen   Grundierungen verbessern die Haftung von nachfolgenden Anstrichen. Sie imprägnieren rohes Holz und sorgen für ein gleichmäßiges Anstrichbild des Endanstrichs. Biozide Grundierungen verhindern Bläue (insbesondere bei neuem Nadelholz).   Dünnschicht-Lasuren   für alle Hölzer, die Maßänderungen durch Feuchtigkeitsaufnahme aufweisen dürfen (Zäune, Verbretterungen an Fassaden, Balkone, etc.); sie dringen tief in das Holz ein, bilden einen dünnen Film auf der Holzoberfläche und sind offenporig und atmungsaktiv.   Dickschicht-Lasuren   bilden eine Schutzschicht und sind auch für Holz, das absolut maßstabil bleiben muss (Fenster, Türen, etc.) ideal geeignet; für besonders anspruchsvollen Holzschutz.   Wetterschutz-Farbe   dekorativer, deckender Schutzanstrich für Holz und andere Untergründe, optimaler Langzeitschutz.   Öle   ideal für Harthölzer (Teak, Lärche, Eukalyptus, Bangkirai, usw.). Als imprägnierender Schutz für Gartenhölzer (Sichtschutzzäune, Gartenparkett).   Versiegelungen/Lacke   zur Veredlung von Möbeloberflächen im Wohnbereich und für den dauerhaften Schutz von Holzoberflächen im Innenbereich. Tipps & Tricks aus der Praxis Werkzeuge und Hilfsmittel: – Schleifpapier: für Vorbehandlung und Zwischenschliff. – Schutzhandschuhe: immer zu empfehlen, besonders bei lösemittelhaltigen Anstrichmitteln. – Klebeband: zum Abkleben nicht zu streichender Bereiche. – Stoffballen: zur Aufnahme von überschüssigem Anstrichmaterial (und zum Ölen) – Messingbürste: zum schnellen Entfernen von abblätternden Altanstrichen. Pinselauswahl: – wasserbasierte Lasuren und Lacke: Flachpinsel mit Kunststoffborsten. – lösemittelhaltige Lasuren, Lacke und Öle: Flachpinsel mit Naturborsten. Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis   Vorbereitung   Holzoberflächen müssen glatt, trocken, sauber und frei von Fett, Öl, Wachs und Staub sein. Vorhandene Altanstriche auf Haftung prüfen und gegebenenfalls entfernen. Anschleifen mit Schleifpapier.   Vorbehandlung   Unbehandeltes und verwittertes Nadelholz im Außenbereich mit Bläue-Schutz behandeln. Ein Zwischenschliff sorgt für eine glattere, gleichmäßigere Oberfläche. Isoliergrund als Schutz vor Verfärbungen des Anstrichfilms durch Holzinhaltsstoffe bei hellen Farbtönen der Wetterschutz-Holzfarbe.   Endanstrich   Immer in Richtung der Maserung streichen. Besser mehrmals dünn, statt einmal dick auftragen. Bei intakten dickschichtigen Altanstrichen genügt leichtes Anschleifen und ein erneuter Anstrich – so ersparen Sie sich aufwendige Renovierung. Ein dritter Anstrich verbessert deutlich die Haltbarkeit (besonders bei Türen, Fenstern und allen Stirnkanten).   Profitricks   – Neue Pinsel vor Gebrauch über Schleifpapier ziehen – das entfernt lose Borste – Kreppband quer über die Dosenöffnung kleben – für ein leichteres Abstreifen des Pinsels – Pinsel immer nur halb in die Dose eintauchen – so wird nicht zu viel Material aufgenommen – Bei Streichpausen Pinsel luftdicht in Frischhaltefolie einwickeln. Holzschutz-Produkte Wir präsentieren Ihnen eine völlig neuartige Holzschutzcreme, Gartenholzöle und die Wetterschutz-Lasur von Remmers. Remmers steht für Holzschutz in bester Profiqualität. Zum Remmers Holzschutz Creme Video Zum Remmers Gartenholzöle Video Zum Remmers Wetterschutz-Lasur Video

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